Kürzungen Bayreuther Festspiele ++ Spielstätte JUNGES! Braunschweig ++ Steinmeier zu Kunst und Demokratie

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00:00:01: Theater der Zeit, das Wichtigste vom Tag.

00:00:05: Dienstag, neunter Juni-Zweitausendsechsundzwanzig.

00:00:09: Bayreuth.

00:00:11: Die Stadt bayreuth streicht bei den Feierlichkeiten zum einhundertfünfzigjährigen Bestehen der Richard Wagner Festspiele die ursprünglich als Höhepunkt geplante Festmeile auf dem Luitpoldplatz wie die Stadtverwaltung mithalte.

00:00:25: Oberbürgermeister Andreas Zippel begründete die Absage mit überraschend großen Deckungslücken im Budget und verwies auf die Priorität anderer städtischer Projekte, etwa im sozialen Bereich.

00:00:38: Zippell kündigte zudem weitere Kürzungen im Jubiläumsprogramm «Einhundertfünfzig Jahre bei Reuter Festspiele an», nannte jedoch noch keine konkreten Maßnahmen sowie anschließend den Stadtrat umfassend informieren.

00:00:56: Die Finanzprobleme kommen überraschend, denn erst Ende Januar hatte Zippels Vorgänger Thomas Ebersberger ein umfangreiches Festival-Einhundertundfünfzig mit Musik-, Kunst-, Theater-, Illuminationen und Street Art angekündigt, um die Festspiele für neue und jüngere Zielgruppen zu öffnen.

00:01:18: Die neue Spielstätte des jungen Staatstheaters in der Husarenstraße Fünfundsiebzig A ist offiziell auf den Namen Junges Haus getauft worden, wie das Staatsteater Braunschweig mitteilte.

00:01:32: Die Veranstaltung wurde unter anderem von der ehemaligen Intendantin Dagmar Schlingmann und der früheren Kulturministerin Gabriele Heinenkliayich eröffnet, begleitet von einem Auftritt des Belcanto Kinder- und Jugendkurs.

00:01:47: Die Eröffnung des Hauses ist für Anfang kommenden Jahres geplant.

00:01:51: Das Programm soll gezielt auf ein junges Publikum ausgerichtet werden.

00:01:55: Berlin Bundespräsident Frank Walter Steinmeier hat die Bedeutung von Kunst und Kultur für demokratische Gesellschaften hervorgehoben, wie die DPA berichtet.

00:02:07: Demnach leben Demokratien von unterschiedlichen Stimmen und Perspektiven, Kunst sei daher kein Luxus, sondern ein essenzieller Bestandteil der gesellschaftlichen Debatte", sagte Steinmeier vor der Eröffnung einer zweivöchigen Ausstellung Zeitgenössischer Kunst im Schloss Bellevue in der er selbst auch als drei D-Scan im Maßstab eins zu fünf zu sehen ist.

00:02:48: Diese Sendung wurde maschinell eingesprochen.

00:02:50: Wir freuen uns über Ihr Feedback per E-Mail an infoatthdz.de.

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