Friedrichstadt-Palast-Intendant verlängert ++ 100 Jahre Mousonturm ++ Staatsballett Berlin Compagnie des Jahres

Shownotes

Am Freitag, den 21. August 2026, blickt „Das Wichtigste der Woche“ auf die Vertragsverlängerung von Berndt Schmidt als Intendant des Friedrichstadt-Palast Berlin bis 2034, das 100-jährige Jubiläum des Mousonturms Frankfurt sowie die Auszeichnung des Staatsballetts Berlin als Compagnie des Jahres zurück. Thema sind außerdem der Leitungswechsel bei den Salzkammergut Festwochen mit Marie-Luise Stockinger als Nachfolgerin von Karin Bergmann, die neue Schauspiel-Professur von Philipp Lux in Leipzig sowie der erste Credo-Preis des Lausitz Festivals für Petr Štědroň. Außerdem: Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen den ehemaligen Gast-Choreografen Abou Lagraa am Saarländischen Staatstheater. Theatermeldungen des Tages in 10 Minuten – kompakt kuratiert von Theater der Zeit.

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00:00:01: Theater der Zeit, das Wichtigste vom Tag.

00:00:05: Freitag, XXI.August, Zwei-Tausendsechsundzwanzig.

00:00:10: Zunächst Der Überblick Intendant des Friedrichstadtpalast verlängert.

00:00:17: Musentom feiert einhundertjähriges Jubiläum.

00:00:20: Staatsballett zum dritten Mal Kompanie des Jahres Neue Leitung für die Salzkammergut Festwochen.

00:00:28: Philipp Lux wird Schauspielprofessor.

00:00:31: Erster Credo-Preis des Lausitzfestivals geht an Peter Stedron.

00:00:36: Vorwurf sexueller Übergriffe gegen Gastchoreografen am Staatstheater Berlin.

00:00:43: Bernd Schmidt bleibt Intendant und Geschäftsführer des Friedrichstadtpalast Berlin, wie die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt mithalt.

00:00:54: Der Aufsichtsrat verlängerte seinen Zwei-tausend neunundzwanzig auslaufenden Vertrag um weitere fünf Jahre bis zum einund dreißigsten Juli, zweitausendvierunddreißig.

00:01:05: Der Friedrichstadtpalast ist ein Revue-Theater mit langer Tradition.

00:01:10: Der Theatermagier Max Reinhardt gründete nineteenhundertneunzehn das große Schauspiel aus dessen Spielplan bereits von Beginn an im Zeichen von Unterhaltung und Tanzstand.

00:01:21: in der DDR avancierte der Friedrich Stadtpalast zur wichtigsten Unterhaltungsbühne des Landes und erhielt in den Jahr fourhundachtzig ein neues Theatergebäude im Stil der sozialistischen Post-Moderne und des DDR Brutalismus.

00:01:36: Schmidt leitet den Palast seit zwei Tausend Sieben, legt den Fokus auf die Weiterentwicklung der Kunstformen des Revue-Theaters bzw.

00:01:45: Tanzes.

00:01:47: Mit dem jungen Ensemble betreibt der Friedrichstadtpalast zudem das größte Kinder- und Jugendensemble Europas.

00:01:54: Der zuständige Senator Stefan Evers dankte Schmidt für dessen Fantasie und Managementleistung.

00:02:00: Und rupt hervor, dass es ihm gelinge das Haus trotz Budgetkürzungen als Publikumsliebling zu behaupten.

00:02:07: Schmitt selbst bedankte sich beim Senat- und beim Aufsichtsrat für das Vertrauen... ...und kündigte an, sich weiterhin mit voller Energie für den Palast uns ein Publikum einzusetzen.

00:02:24: Wie das Kulturdizernat der Stadt Frankfurt am Main mitteilt.

00:02:28: Das expressionistische Gebäude an der Waldschmidstraße gilt als Frankfurts erstes Hochhaus und wurde, in den letzten Jahren, als Hauptsitz der Seifen- und Parfum-Fabrik JG Mousson vollendet.

00:02:42: Nach der Schließung der Fabrik wurde der Torren in die Mitte deiner Zeit auf Initiative des damaligen kulturdizernenten Hilmar Hoffmann zum Künstlerinnenhaus umgewidmet und ist heute Frankfurts international profiliertes Produktionshaus für die freie Szene der darstellenden Künste.

00:03:02: Sein Jubiläum feiert den Moussanturm am Samstag, twenty-two August von dreizehn bis vierundzwanzig Uhr mit einem kostenfreien Straßenfest rund um den Turm und in der Waldschmidstraße Berlin!

00:03:16: Das Fachmagazin Tans hat seine Kritikerinnen Umfrage zwei tausend sechsund zwanzig veröffentlicht.

00:03:23: Demnach erhielt das Staatsballett Berlin die meisten Stimmen als Kompanie des Jahres und liegt damit zum dritten Mal auf dem Spitzenplatz.

00:03:33: Für die Umfrage wurden vierunddreißig Kritikerinnen und Kritiker zur vergangenen Saison in mehreren Kategorien befragt.

00:03:40: In der Begründung wird hervorgehoben, dass es der Kompanier von Intendant Christian Spuck und seinem Team gelungen sei, von Spielzeit zu Spielzeit mehr Anerkennung zu gewinnen.

00:03:51: Als Highlight gilt zudem die Staatsballettproduktion Nuriyev von Regisseur Kirill Zerebrennikov und Choreograf Yuri Poskov.

00:04:01: Choreografen des Jahres ist Sharon Eyal, ausgezeichnet für ihr bei der ruhrtriennale uraufgeführtes Stück Delay the Sadness.

00:04:12: In der Kategorie Online-Event erhielt Damien Jalees Choreografie Storm für ein Musikvideo des Rappers Young Lean die meisten Stimmen.

00:04:22: Der Preis für das Lebenswerk geht an die brasilianische Ballerina Marsha Haydee, frühere Direktoren des Stuttgarter Balletts.

00:04:32: Als Glanzpunkte des Jahres werden zudem das Stuttgarter Ballett, das Ballettbase und das Wiener Staatsballett das Ballett am Rhein und die Kompanie Gauthierdance genannt.

00:04:46: Die Burgschauspielerin Marie-Louise Stockinger wird ab diesem Herbst neue Leiterin der Sparte Literatur & Theater, der Salzkammergutfestwochen wie der Standard berichtet.

00:04:58: Sie folgt auf Karin Bergmann, die die Leitung im Sommer of the Summer of the Year was übernommen hatte und jüngst als interimistische Intendantin an die Salzburger Festspiele gewechselt ist.

00:05:09: Zu Bergmanns bedeutendsten Initiativen zählen die Theater-Neuinszenierungen in Zusammenarbeit mit österreichischen Landesteatern, die den gemundener Theatersommer österreichweit sichtbar gemacht hätten heißt es vonseiten der Festwochen.

00:05:26: Marie Louise Stockinger, nineteenhundertdreiundneunzig in Linz geboren absolvierte ihre Schauspielausbildung zweitausendfünfzehn am Wiener Max Reinhardt Seminar und gehört seitdem zum Ensemble des Wiener Burgtheaters.

00:05:41: Sie habe sich eigentlich nie in der Position einer künstlerischen Leiterin gesehen, wird die dreidreißigjährige im Standard zitiert.

00:05:50: Es gebe jedoch viele Texte und Künstlerinnen und Kündler deren Begeisterung sie mit anderen teilen.

00:05:56: wolle Stockinger wurde von Bergmann als ihre Nachfolgerin vorgeschlagen.

00:06:02: Leibzig Philipp Lux, langjähriges Ensemble-Mitglied des Staatsschauspiels Dresden.

00:06:08: Tritt ab dem Wintersemester, zwanzig, zweitausend siebenundzwanzig eine Professur für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartoldi in Leipzig an wie das Dresdner Haus mitteilt.

00:06:23: Lux, geboren neunzehntunter dreiundsebzig und aufgewachsen in Schleswig-Holstein studierte selbst Schauspiel an der Leipziger Hochschulle.

00:06:32: Seit nineteenhundertachtundneunzig gehört er zum Ensemble des Staatsschauspiels Dresden und wurde dort zwei Tausendrei mit dem Erich Pontopreis ausgezeichnet.

00:06:43: Von zwei tausendzehn bis zweitausendsechzehn leitete er Jugendklubs an der Bürgerbühne, seit zweitausendfünfzehn ist er Leiter des Schauspielstudios Dresd'n.

00:06:56: Der erste Preisträger des two-tausendsechsohnzwanzig geschaffenen Credo-Preises des Lausitzfestivals heißt Peter Stedron, wie das Festival mithalt.

00:07:06: Den neunzehnhundertsechsundsiebzig in Brno geborene Theaterintendant, Germanist und Übersetzer wird für sein Engagement für die Kunst als gesellschaftlich relevante und für das Zusammenleben der Menschen unverzichtbare Kraft geehrt.

00:07:21: Städtron leitet seit Jahrzehntausendreizehn das Prager die Wadlonna Sabratli, Theater am Geländer.

00:07:28: Theater des Jahres zweitausendfünfundzwanzig in Tschechien übernahm zweitausendeinundzwantzig die Intendanz des deutschsprachigen Theaterfestivals in Prag und wird ab der Spielzeit zweitauzent achtundzwanzigneunundzwandzig Intendant des Nationaltheaters Brno.

00:07:47: Zudem ist er als Übersetzer deutsch sprachiger Theaterstücke literarischer Prosa und Poesie ins tschechische Tätich.

00:07:55: Der undotierte Preis wird Stedron im Rahmen des Eröffnungskonzerts des Lausitz-Festivals am twenty-fünfundzwanzigsten August zwei tausendsechsundzwanzIG in der Kirche Saint Peter & Paul in Görlitz

00:08:07: überreicht.".

00:08:09: Die Laudatio hält Thomas Oberender, langjähriger Leiter der Berliner Festspiele Bei der Preißverleihung erklingt eingebettet in die H-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach, ein neu komponiertes Credo von Silvain Cumberling, Chefdirigent der Symphoniker Hamburg.

00:08:29: Künftig soll parallel zur alle zwei Jahre stattfindenden Preisvergabe jeweils ein neues Credo Uhr aufgeführt werden.

00:08:39: Ehemalige Ensemble-Mitglieder des Saarländischen Staatstheaters erheben schwere Vorwürfe gegen den früheren Gastchoreografen Abou la Gras, wie der saarländische Rundfunk berichtet.

00:08:51: Demnach soll es während der Proben zur Ballettproduktion Orpheo et Euridice Anfangs.

00:08:57: .

00:08:58: , zu sexuellen Übergriffen durch den französischen Choreographen gekommen sein.

00:09:03: Die Produktion wurde damals abgesagt – offiziell wegen unüberbrückbarer Differenzen zwischen Lagras und dem Theater.

00:09:12: Tänzerinnen und Tänze hätten laut SR fast zwanzig mutmaßliche Vorfälle dokumentiert.

00:09:18: Der damalige Intendant, Bodo Busse habe dies zunächst nicht ernst genommen und erst auf Druck der Bühnengewerkschaft reagiert indem er das Stück strich.

00:09:29: Busse widerspricht dieser Darstellung und erklärt Er habe die notwendigen Schritte sofort eingeleitet.

00:09:36: Lagras habe sich dem SR zufolge auch nach mehrfacher Anfrage nicht zu den Vorwürfen geäußert.

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