Max-Brauer-Preis für HoheLuftschiff Kindertheater ++ Wadephul würdigt Goethe-Institut zum 75. ++ Weimer bringt ZDF-Privatisierung ins Gespräch
Shownotes
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00:00:01: Theater der Zeit, das Wichtigste vom Tag.
00:00:05: Dienstag, Fünfzehnte September Zwei-Tausendsechsundzwanzig.
00:00:09: Zunächst Der Überblick.
00:00:13: Hohe Luftschiff Kindertheater erhält Max Brauerpreis Zwei Tausendsechundzwantig.
00:00:19: Kulturstaatsminister Weimar glaubt nicht an weitere AfD-Erfolge.
00:00:24: Vadefuhl würdigt Bedeutung der Goetheinstitute zum Fünfundsiebzigjährigen bestehen.
00:00:30: Kulturstaatsminister Weimar bringt Privatisierung des ZDF ins Gespräch.
00:00:36: Hamburg Das Hoheluftschiff Kindertheater erhält den Max-Brauerpreis, der Alfred Töpferstiftung wie das Theater mitteilt.
00:00:47: Der mit zwanzigtausend Euro dotierte Preis wird seit nineteenhundertneunzig an Persönlichkeiten und Einrichtungen der Freien und Hansestadt Hamburg verliehen.
00:00:58: Das Preiskoratorium begründet die Entscheidung damit, dass das Theater Kindern und Jugendlichen einen niedrigschwelligen Zugang zu Theater- und kultureller Bildung ermögliche – und mit seiner partizipativen Arbeit Orte der Begegnung und des gesellschaftlichen Miteinanders schaffe.
00:01:15: Die öffentliche Preisverleihung findet am vierundzwanzigsten September von siebzehn Uhr dreißig bis neunzehnt zehn Uhr dreizig im Deutschen Hafenmuseum statt.
00:01:25: Die Laudatio erfolgt im Gesprächsformat zwischen der Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke, und der Leiterin des NDR Programmbereichskultur Anja Würzberg Wollermann.
00:01:38: Geschäftsführerin und Intendantin Felicia Grau erklärt – Der Preis sei eine Bestätigung das Orte wie das Theaterschiff wichtig für das kulturelle Leben Hamburg sein Gerade da ein neues Schiff benötigt werde, um langfristig einen fester Anker für Kinderkultur zu bleiben.
00:01:57: Berlin Kulturstaatsminister Wolfram Weimar hält den Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt für ein singuläres Ereignis wie Deutschlandfunk Kultur berichtet In Zeit-Podcast.
00:02:10: Allesgesagt äußerte Weimar die Einschätzung dass die Partei kein vergleichbares Ergebnis mehr erzielen werden.
00:02:17: Er geht davon aus, dass die AfD am kommenden Wochenende bei den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern deutlich schlechter abschneidet.
00:02:26: Weimar räumte laut dem Bericht ein, das der Umgang mit den neuen Mehrheitsverhältnissen nicht einfach sei und nicht mehr ignoriert werden könne.
00:02:35: Sich selbst bezeichnete er im Interview als Team Brandmauer München.
00:02:42: Anlässlich des seventy-fünfzehnten Geburtstags des Goethe Instituts ist Bundesaußenminister Johann Wadefuhl an den Hauptsitz nach München gereist, wie Deutschlandfunk Kultur berichtet.
00:02:54: Er würdigte die Institute als Botschaften der deutschen Sprache und Kultur in aller Welt.
00:03:01: Geplant war demnach ein Austausch mit den Beschäftigten weltweit per Videostream auch mit Blick auf zunehmende internationale Spannungen.
00:03:10: Hintergrund ist laut Bericht die Schließung mehrerer Goethe-Institute in Russland.
00:03:15: Erst am Sonntag mussten die Häuser in Moskau, St.
00:03:18: Petersburg und Novosibirsk schließen.
00:03:21: Dem war das von deutscher Seite verfügte aus für das russische Haus in Berlin vorausgegangen mit dem die Bundesregierung auf die Russland zugeschriebene Drohnenattacke Anfang August am Leipziger Flughafen reagiert hatte.
00:03:35: Gegen das rossische Haus bestehen zudem Spionagevorwürfe – Berlin!
00:03:42: Wie die Nachrichtenagentur KNA berichtet, hat der Staatsminister für Kultur und Medien Weimar bei einer rechtspolitischen Konferenz der Conrad-Adenauer Stiftung in Berlin über eine Privatisierung des ZDF nachgedacht.
00:03:58: Der Bericht beruft sich auf Teilnehmerinnen und Teilnehmer der nicht öffentlichen Veranstaltung vom vergangenen Donnerstag.
00:04:04: Demnach sagte der parteilose Politiker, man müsse überdenken ob das bisherige System aus ARD und ZDF in der aktuellen Form weiter gebraucht werde.
00:04:15: Weimar brachte zudem eine Zusammenlegung der ARD-Anstalten ins Gespräch und sprach laut Bericht von einem Kleblatt im System aus.
00:04:25: dann nur noch vier oder fünf Rundfunkanstalten in Deutschland.
00:04:29: Als Begründung nannte er laut KNA eine Belastung der privaten Medien, da die Öffentlich-Rechtlichen aus dem Rundfunkbeitrag finanziert würden.
00:04:38: Die RTLs dieser Welt stünden mit dem Rücken zur Wand – Der Medienmarkt stelle sich heute als Duopol aus Big Tech und öffentlich-rechtlichem dar.
00:04:49: Eine Sprecherin des Kulturstaatsministers erklärte auf Anfrage des Deutschlandradios man äußere sich nicht zu berichten über eine Nichtöffentliche Veranstaltung.
00:05:01: Vielen Dank, dass Sie heute dabei waren.
00:05:04: Wir freuen uns wenn Sie unseren Podcast zu den täglichen Theater-Meldungen abonnieren, morgen wieder einschalten und eine Bewertung hinterlassen!
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