Peter de Caluwe wird Intendant der Salzburger Festspiele ++ Max Wagner neuer Geschäftsführer am Schauspielhaus Düsseldorf ++ Bund erhöht Kulturförderung für Berlin
Shownotes
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00:00:01: Theater der Zeit, das Wichtigste vom Tag.
00:00:05: Donnerstag, siebzehnte September zweitausendsechsundzwanzig.
00:00:10: Zunächst der Überblick Peter de Kaluwe wird Intendant der Salzburger Festspiele Max Wagner wird neuer Geschäftsführer des Schauspielhauses Isabel Louis wird Tanzprofessorin.
00:00:25: Stadt zieht Pläne für Kultursteuer zurück.
00:00:28: Brunt erhöht Kulturförderung für Berlin deutlich Salzburg.
00:00:34: Peter de Kaluve soll neuer Intendant der Salzburger Festspiele werden, wie der ORF berichtet.
00:00:40: Er tritt die Nachfolge von Interims Intendante in Karin Bergmann an – die nach dem Abgang von Markus Hinterhäuser im Frühjahr dieses Jahres das Festival twenty-sevenundzwanzig durchführt und das vorplanet.
00:00:55: Bis zuletzt sei nach ORF Informationen eine Doppelspitze mit der Amsterdamer Opernintendantin Sophie de Lint und dem Regisseur Barry Koski favorisiert worden.
00:01:07: Die Verhandlungen seien jedoch an der vertraglichen Ausgestaltung der Aufgabenteilung geschaltet.
00:01:13: Peter de Caluwe, geboren in Dendermond, Belgien studierte Literatur- und Theaterwissenschaft in Gent, Brüssel und Antwerpen.
00:01:24: Eintausend neunhundertneunundachtzig wurde er ins Opernteam der Niederlandse Opere in Amsterdam berufen.
00:01:31: Ab nineteenhundertvierundneunzig war er dort künstlerischer Betriebsdirektor.
00:01:36: Zwei tausend sieben übernahm er die Intendenz des Theatre de la Monnet, in Brüssel das zweitausendfünfundzwanzig zum Opernhaus des Jahres gekürt wurde.
00:01:48: Um die künstlarische Leitung hatten sich laut ORF vier Frauen und siebzehn Männer beworben.
00:01:54: Die Findungskommission bestand aus dem Dirigenten Franz Welser-Müst, dem langjährigen Geschäftsführer der Bundestheater Holding Christian Kircher sowie den Intendantinnen Nora Schmid von der Semperoper Dresden und Sonja Anders vom Talia Theater Hamburg.
00:02:13: Für die Präsidentschaft um die sich siebenundzwanzig Personen beworben hatten wird Christina Hammer verlängert, die das Amt seit zwei tausendzweiundzwansicht innehat.
00:02:23: Der Posten des kaufmännischen Direktors, aktuell von Lukas Kreepatz bekleidet wird im Frühjahr twenty-sevenundzwanzig regulär neu ausgeschrieben.
00:02:35: Düsseldorf – der Aufsichtsrat des Düsseldofer Schauspielhauses sowie die Gesellschafter das Land Nordrhein-Westfalen und die Landeshauptstadt DüsselDorf haben Max Wagner zum neuen kaufmannischen Geschäftsführer des Hauses bestellt wie die Landeshauptstadt Düsseldorf mitteilt.
00:02:53: Die Entscheidung fiel in der Sitzung am sechzehnten September zweitausendsechsundzwanzig.
00:02:58: Wagner tritt sein Amt zum ersten Januar zweitausend zwanzig an und folgt auf Andreas Kornacki, der zu den Bühnen der Stadt Köln wechselt.
00:03:08: Wagner, neunzehnhundertneinundsechzig in München war zuletzt Geschäftsführer der Beinsheim-Stiftung in Münche wo er unter anderem den Förderbereich Kultur verantwortete.
00:03:19: Von Jahrzehnte bis Jahrzehnzeihundzwanzig leitete er als alleiniger Geschäftsführer die Gastheik München GmbH.
00:03:28: Davor war er drei Jahre lang Geschäftsführender Direktor am Staatstheater, am Gärtnerplatz in München.
00:03:35: Künftig soll er gemeinsam mit Generalintendant Andreas Kalaganes die Geschäfte des Düsseldorfer Schauspielhauses führen.
00:03:44: Berlin Ab dem Wintersemester zweitausendsechsundzwanzig siebenundzwansich Übernimmt die Künstlerin und Choreografin Isabel Lewis, die Professur im Studiengang Mack.
00:03:55: Masterchoreografie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz HZT in Berlin – wie die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch mitteilt.
00:04:06: Die Professor hat ihren Sitz an der HFS Ernstbusch, die zusammen mit der UDK Berlin eine der beiden Trägerinnen des HZTs ist.
00:04:16: Parallel zu ihrer Professur bleibt Louis Teil der künstlerischen Leitung des Tanzquartier Wien und setzt ihre Tätigkeit dort bis in den Jahren im Jahr two-thausenddreißig fort.
00:04:26: Isabelle Lewis wurde in der dominikanischen Republik geboren.
00:04:32: Seit zwei-tausend drei werden ihre Arbeiten international in den Bereichen zeitgenössische Kunst, Musik, Tanz und Theater präsentiert unter anderem in der Tate Modern, in London bei der Dia Art Foundation und im Performance-Base New York.
00:04:48: Im Gropiusbau und in den Sophien-Sälen in Berlin beim Roskilde Festival in Dänemark, beim steirischen Herbst in Graz sowie in der Kunsthalle Zürich.
00:05:00: von twenty-einenzwanzig bis zweitausendfünfundzwanziger leitete Louise die Klasse für performative Künste an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Wien.
00:05:12: Wie Deutschlandfunk Kultur unter Berufung auf der Standard berichtet, zieht die Stadt Wien ihre Pläne für eine Kultursteuer auf Kulturveranstaltungen zurück.
00:05:23: Bürgermeister Michael Ludwig habe den von ihm sogenannten Kultureuro zurückgenommen nach dem Proteste von Wiener Kulturinstitutionen – von Theatern über Konzerthäusern bis hin zu Museen zu groß geworden sein.
00:05:37: Die Abgabe hätte laut Standard sämtliche Kultur-Tickets in Wien verteuert.
00:05:42: Offiziell sei die Höhe unklar gewesen, im Gespräch seien zwölf Komma fünf Prozent gewesen.
00:05:49: Statt der Kultursteuer kündigte Ludwig andere Lösungen an um den Etat aufzubessern wurde dabei aber nicht konkret.
00:05:58: Auf Instagram teilte er mit dass die Wiener Kultur abgesichert werden müsse damit sie für alle bezahlbar bleiben.
00:06:06: Berlin Berlin erhält künftig mehr Geld vom Bund für seine Kultureinrichtungen, wie Deutschlandfunk Kultur berichtet.
00:06:14: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner unterzeichneten dazu einen entsprechenden Vertrag.
00:06:23: Demnach will der Bund über zehn Jahre verteilt zwei Komma neun Milliarden Euro für die Berliner Kultur freigeben – das entspricht einer Steigerung um rund dreihundertfünfzig Millionen Euro.
00:06:35: Profitieren sollen unter anderem die Berliner Philharmoniker sowie die Opernstiftung, zu der die deutsche Oper, die komische Oper, Die Staatsoper unter den Linden und das Staatsballett gehören.
00:06:48: Neu gefördert wird das Bauhausarchiv sobald dessen Sanierung- und Erweiterungsbau fertiggestellt sind.
00:06:56: Darüber hinaus beteiligt sich der Bund künftig am ehemaligen Grenzübergang Checkpoint Charlie sowie an der Finanzierung von Festivals.
00:07:05: Der neue Vertrag gilt für den Zeitraum von ... Vielen Dank, dass Sie heute dabei waren.
00:07:16: Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast zu den täglichen Theatermeldungen abonnieren, morgen wieder einschalten und uns eine Bewertung hinterlassen!
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