Neue Schauspielleitung in Cottbus ++ 100. Geburtstag von Tankred Dorst ++ Else-Lasker-Schüler-Dramatikpreis

Shownotes

In dieser Folge: die wichtigsten Theatermeldungen des Tages aus Deutschland, Österreich und der Schweiz – kurz gebündelt und redaktionell eingeordnet von Theater der Zeit. (https://tdz.de/)) ​ <br> Neue Schauspielleitung in Cottbus. Else-Lasker-Schüler-Dramatikpreis für Maria Milisavljević. GDBA und BFFS kündigen erneut Tarifvertrag NV Bühne. 100. Geburtstag von Tankred Dorst. ​
Lesen Sie hier auch alles zur Debatte der 50. Mülheimer Theatertage, bei denen sie auch schon ausgezeichnet wurde. https://tdz.de/artikel/054119fd-e759-4199-baeb-eec2b73c2aa7
Lesen Sie hier den Text von Ute Nyssen zur Verlagsarbeit mit Tankred Dorst. https://tdz.de/artikel/db9f470d-037a-4f2d-9272-e2fb46b3769d

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00:00:01: Theater der Zeit.

00:00:03: Das Wichtigste vom Tag.

00:00:04: Freitag, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Dezember, Das Staatstheater Kottbus hat Annika Happig und Timo Faye Kuljabin als gleichberechtigte Doppelspitze der Schauspielsparte ab der Spielzeit, ... ... wie aus einer Presseinformation des Hauses hervorgeht.

00:00:42: Die Berufung erfolgte der Mitteilung zufolge im Zuge des Intendanzwechsels ... ... von Hasco Weber zu Bertolt Schneider ... ... durch den Stiftungsrat der Brandenburgischen ... Kulturstiftung Cottbus Frankfurt oder.

00:00:59: Beide bringen umfangreiche Erfahrungen an deutschsprachigen und internationalen Bühnen mit.

00:01:05: Programmatisch wollen sie den Blick verstärkt auf Mittel- und Osteuropa richten und die Region Lausitz künstlerisch in den Fokus rücken.

00:01:13: Ergänzt wird die neue Schauspieldirektion durch ein Team um Dramaturgin Olga Fedianina, Johannes Lange für die Programmlinie Spielstätte Stadt sowie Roman Dolzanski für internationale Kooperationen.

00:01:27: Kaiserslautern.

00:01:29: Die Autorin Maria Milisavlevich erhält den Elselaska-Schüler-Dramatikpreis, wie das Pfalz-Theater Kaiserslautern heute mitteilt.

00:01:39: Der mit Zehntausend Euro dotierte Preis wird im Auftrag des Rheinland-Pfälzischen Familien, Frauen, Kultur und Integrationsministeriums sowie der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur vergeben, die Jury, Esther Boldt, Maike Klingenberg, Franziska Schößler, Ulrich Kuhn, Markus Dietze, Theater Koblenz und Daniel Böhm, Pfalztheater Kaiserslauternvorsitz, begründet ihre Entscheidung mit der großen sprachlichen Präzision bei der Beschreibung der Erfahrung von Gewalt und Unterdrückung, insbesondere aus weiblicher Perspektive.

00:02:15: Ihre Texte verbenden poetische Verdichtung mit genauer Alltagsbeobachtung.

00:02:20: Mili Savlyevich weiche der Wirklichkeit nicht aus, sondern vertiefe sie, lege in konkreten Situationen archaische Muster frei und entwerfe zugleich Gegenbilder von Empathie, Solidarität und Gemeinsinn.

00:02:33: In den Show-Notes haben wir einen Kommentar zur Debatte der fünftzigsten Mühlheimer Theater-Tage verlinkt, bei denen sie auch schon ausgezeichnet wurde.

00:02:42: Zusätzlich vergibt die Jury drei Stückepreise an Feierkoch, Lamin, Leroy Gibber und Levi Roderich-Kur.

00:02:50: Alle Preise werden im März, zu Eröffnung der Theater-Tage Rheinland-Pfalz im Theater Koblenz überreicht.

00:03:02: Die Bühnen-Gewerkschaften GDBA und BFFS haben den Tarifvertrag NV Bühne zum Drei-Sichsten-Juni, wie aus einer Mitteilung des Deutschen Bühnenvereins hervorgeht.

00:03:15: Darin verweist der Verband darauf, dass nach der Einigung auf das sogenannte kleine Paket im Mai, im Mai, der NV-Bühne, rückwirkend zum ersten Januar, wieder vollumfänglich in Kraft getreten war, nachdem er im Frühjahr, zum Jahresende, erstmals gekündigt worden war.

00:03:37: Die Tarifverhandlungen zum NV-Bühne sollen nach aktueller Planung Mitte Januar, im Jahr und bis zum Sommer in weiteren Runden geführt werden.

00:03:48: Der Bühnenverein kündigt jedoch an, die Lage vor dem Hintergrund des steigenden Spardrucks in den öffentlichen Haushalten gemeinsam mit seinen Mitgliedern neu zu bewerten, insbesondere mit Blick auf die Arbeitszeitregelungen für nicht überwiegend künstlerisch tätige Beschäftigte sowie das Thema Nichtverlängerung.

00:04:11: Tankrett Dorscht, geboren am neunzehnten Dezember nineteenhundertfünfundzwanzig, zählte zu den wichtigen deutschsprachigen Dramatikern nach neunzehundertfünfundvierzig.

00:04:22: Dorscht interessierte sich für die Grenzen zwischen Realität und Fiktion und für das Verhältnis von Individuum und Geschichte.

00:04:30: In Stücken wie Merlin oder das wüste Land und Ich Feuerbach verbindet er mythische Stoffe mit zeitgenössischen Fragen.

00:04:39: Gemeinsam mit seiner Partnerin und Mitautorin Ursula Ehler, entwickelte er eine eigene, oft assoziative Erzählweise, in der das Nachdenken über Theater selbst eine zentrale Rolle spielt.

00:04:52: Dorst's Texte haben das Verständnis moderner Dramatik in Deutschland geprägt und sind bis heute fester Bestandteil des Spielplans und des Literaturkanons.

00:05:02: Für mehr Informationen haben wir in den Show Notes einen Text von Ute Nüssen zur Verlagsarbeit mit Tankrett Dorst verlinkt.

00:05:11: Vielen Dank, dass Sie heute eingeschaltet haben.

00:05:14: Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast zu den täglichen Theatermeldungen abonnieren und auch am Montag wieder dabei sind.

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