Das Wichtigste vom Jahr 2025 – Der TdZ-Jahresrückblick

Shownotes

Der Jahresrückblick 2025 fasst die Highlights und wichtigsten Entwicklungen des deutschsprachigen Theaterbetriebs zusammen -- in der bewährten Darstellung von Theater der Zeit, die sich auf Personalien, künstlerische Leitung und kulturpolitische Signale konzentriert. In dieser Episode erhalten Hörer:innen einen schnellen, facettenreichen Überblick über die Ereignisse, die die Theaterszene geprägt und welche Themen den Verlag Theater der Zeit beschäftigt haben.

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00:00:01: Theater der Zeit.

00:00:03: Das Wichtigste vom Tag.

00:00:04: Sonderfolge, Jahresrückblick, zweitausendfünfundzwanzig.

00:00:10: Das Theaterjahr zweitausendfünfundzwanzig begann mit einer groß angelegten Debatte um die Haushaltskürzungen der Kommunen und Länder, in denen sich die Theater deutschlandweit mit drastischen Einsparungszenarios der öffentlichen Hand in nie da gewesener Weise konfrontiert sahen.

00:00:25: Vor allem die Berliner Häuser standen in der kulturpolitischen Frage exemplarisch für die Frage, welche Rolle Kultur und Theater in einem Finanzhaushalt und damit in einer Gesellschaft spielen soll.

00:00:38: Die schwarz-rote Koalition kürzte den Berliner Kulturetat ab, zwei Tausend fünfundzwanzig um rund zwölf Prozent, etwa einhundertdreißig Millionen Euro.

00:00:48: Häuser wie die Schaubühne, das Berliner Ensemble, das GRIPS, die Parkaue oder die Sofinsäle warnten vor massiven Einschnitten der Schließungen von Spielstätten und weitgehenden Programmstreichungen.

00:01:02: Im Frühjahr legte Dauerbrennerin Florentina Holzinger ihr Spielfilmdebü hin, wurde erneut zum Theatertreffen eingeladen und ihr Bühnenbildner gewann mit der Bühne von Sancta, auch kurzerhand noch den Faust.

00:01:16: Außerdem wurde bekannt, dass Holzinger und ihr Team den österreichischen Pavillon bei der Bienale von Venedig, in dem es im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr ist.

00:01:26: Zum Dauerbrenner mauserte sich auch das Theater Magdeburg im vergangenen Jahr.

00:01:31: Mit Preisen und Auszeichnungen für seine Arbeit geradezu überhäuft, wurde es auch mit dem diesjährigen Martin-Linzer-Theaterpreis von Theater der Zeit ausgezeichnet.

00:01:42: Im Sommer verstarben nacheinander drei der großen Theaterkünstler, Karl Hegemann, Klaus Peimann und Robert Wilson, so ästhetisch wie persönlich verschieden, aber alle Generationen übergreifend prägend.

00:01:54: Auf der sonnigeren Seite des Sommers führte Sandra Hüller erstmalig Regie in Halle und Willem Dafoe kuratierte als Direktor der Bienale Theatro in Venedig sein erstes Programm.

00:02:06: Im Herbst, neben weiteren Finanzierungsdiskussionen, auch um das Ramba-Zamba, wurde das Regie-Kollektiv Darum mit dem Nestroy ausgezeichnet.

00:02:17: Mit ihrer einzigartigen VR-Performance, EOL, End of Life, stellten sie Fragen nach Trauer, Abschied und KI-Avartaren.

00:02:27: Als digital ästhetischer Trend hat sich die September-Ausgabe von Theater der Zeit ganz der Frage nach KI als künstlerischer Intelligenz gewidmet.

00:02:37: Nun, am dreißigsten Dezember jährt sich Heiner Müller's dreißigsten Todestag.

00:02:42: Ein Schwerpunkt versammelt einige für TDZ-Verhältnisse und theoretische, neue biografische Zugänge.

00:02:50: Um in all den Ereignissen den Überblick zu behalten und bei Bedarf in die Tiefe zu gehen, hat Theater der Zeit in diesem Jahr knapp einhundertfünfzig Online-Kritiken, Festivalberichte sowie Kommentare aus Deutschland, Europa und der Welt auf tdz.de veröffentlicht.

00:03:06: Hinzu kommen etwa einhundertfünfzig Tagesaktuelle Meldungen und über neunhundert Texte aus zwölf Heften und dreißig Büchern, die zweitausendfünfundzwanzig im Verlagtheater der Zeit erschienen sind und online gelesen werden können.

00:03:21: Unter den Buchtiteln finden sich unter anderem die Autobiografie von Klaus Zehlein sowie die Verlegerinnen Geschichte von Ute Nüssen, das aufwendig gestaltete Buch zum Werk von Alexandra Weierstahl und das Künstlerbuch des Bühnenbildners Gero Treuke.

00:03:37: Außerdem recherchen zu Theaterpraktiken der freien Szene, digitalen Räumen und radikalen Formsprachen im Theater, dekolonialer Ästhetik und Interventionen im politischen Theater und einem neuen Band in der Lektionenreihe zur neuen Dramatik.

00:03:53: Der Verlag, ein Unikum im deutschen Buchwesen, wie Friedrich Diegmann schreibt, freut sich in diesem Jahr über gleich zwei Auszeichnungen.

00:04:02: Den Kurt-Wolf-Preis im März verliehen auf der Leipziger Buchmesse und den deutschen Verlagspreis im Oktober, überreicht auf der Frankfurter Buchmesse.

00:04:24: Auch die Gegenwart werden wir noch schneller und besser für Sie aufbereiten.

00:04:32: In unserer neuen Online-Rubrik, das Wichtigste des Tages und in einem werktäglichen Podcast.

00:04:39: Bleiben Sie mit uns also weiterhin neugierig und informiert über das ganze Theater.

00:04:46: Wir wünschen Ihnen ein gutes und weiterhin gesundes neues Jahr.

00:04:50: Ihr Theater der Zeit.

00:04:53: Vielen Dank, dass Sie heute wieder dabei waren.

00:04:55: Wir freuen uns, wenn Sie unseren Podcast abonnieren und uns mit fünf Sternen in Ihrem Podcast Player unterstützen.

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